15.09.2018 Muros

Kurz vor 9:00 Uhr legen wir in Muxia ab.

Der Wind hat abgeflaut. Wir müssen immer mal wieder unter Motor fahren. Wir genießen die Zeiten, an denen wir unter Genoa und Besan raumschots segeln können.

Wir erreichen Kap Finesterre. Von nun an fahren wir mehr oder weniger nur noch in Richtung Süden.

Leider fahren wir erst einmal im Nebel. Wir "tasten" uns an der Küste mit den zahlreichen Felsen und Flachs im Wasser vorbei Richtung Muros. Es ist wie ein Wunder: Kurz vor der Hafeneinfahrt ist der Nebel weg. Wir melden uns über Funk im Hafen an und werden von Pedro, einen sehr netten Hafenmeister in Empfang genommen.

Wir genießen den Abend im Cockpit (Nachdem wir unter den Bodenbrettern den Inhalt einer großen Flasche spanischen Bieres  aufgewischt haben, die den Wellengang nicht vertragen hat.)

 

 Am nächsten Morgen scheint die Sonne, Wind gibt es keinen. Wir laufen an der Küste entlang bis zum nächsten Ort der großen Bucht und auf einem Höhenweg zurück mit einem schönen Ausblick.

Der  Rückweg führt uns durch die schöne Altstadt.

Wir genießen einen weiteren Abend ohne Wind und Nebel.

Am nächsten Tag fahren wir mit dem Bus nach Santiago de Compostela. Die größte Herausforderung war es, die Bushaltestelle zu finden, die leider nicht gekennzeichnet war. Die Fahrt dauerte nur etwas mehr als eine Stunde.

Die Altstadt von Santiago de Compostela ist beeindruckend. Hier ein paar Bilder ...

Als wir am Abend nach einem warmen, sonnigen Tag wieder in den Hafen zurückkehren, ist dichter Nebel.