30.08.2018 - Camaret-sur-Mer

Der Wecker klingelt um 5:00 Uhr, Ablegen um 6:00 Uhr. Es ist stockfinster, der Hafen schlecht beleuchtet. Also warten, bis es etwas heller wird - Start um 6:45 Uhr.

Weiter wie gewohnt: Sobald das Boot klariert ist und der Kurs anliegt, gibt es Frühstück. Kaffee und Tee hatte ich wie immer schon vor dem Ablegen gekocht, jetzt muss ich nur noch Brote schmieren. Eigentlich ganz einfach - wenn diese fürchterliche Welle nicht wäre. Ich kämpfe wieder mit der Seekrankheit und frage Klaus, ob es heute Morgen auch nur Kräcker zum Frühstück sein könnten.

Rollentausch: Ich steuere und Klaus schmiert die Brote. Wir fahren wie über "Kopfsteinpflaster". Die Welle ist eklig - Wind gegen Strom.

Später wird die Welle etwas besser, ist aber trotzdem an einigen Stellen sehr extrem. Hier trifft die Welle aus dem tiefen Bereich auf die vielen Flachs, die es hier gibt.

Kurz vor unserem Ziel - der Strom läuft zum Teil so stark mit, dass wir über 9 Knoten fahren - ist die Welle weg.

Gegen 17:00 Uhr erreichen wir den Hafen.

Abends nur noch das Schiff aufklaren, Abendbrot essen und entspannen.

Am nächsten Tag ist Regen angesagt. Vormittags sieht es noch gut aus und wir versuchen, die Gegend zu erkunden. Es ist sehr schön hier.

Hier einige Impressionen:

 

 

 

Statt bei 6-7 Bft. auf der Biskaya zu segeln, packen wir die Wanderstiefel aus. Bei strahlendem Wetter laufen wir 13 km hauptsächlich an der Küste entlang mit immer wieder tollem Blick auf das Meer.

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