Unser erster Hafen ist Cuxhaven

Nachdem wir die Tage an Bord in Wedel für Restarbeiten (das 2. Solarpanel wurde angebracht, der Miniplex überträgt Daten auf den Plotter, usw. ...) genutzt haben, drehte am Dienstag der Wind auf NE. Leider waren die warmen Tage auch vorbei und das Wetter regnerisch - aber man kann nicht alles haben.

Für unser Sturmvorsegel muss noch ein 2. Vorstag angebracht werden. Dafür hatten wir uns Dyneema besorgt, das eine ausreichende Bruchlast hat. Leider muss auf beide Enden eine Kausch eingespleißt werden. Das Material ist sehr "störrisch" und so übe ich erst einmal mit einem leichter zu spleißendem Tauwerk.

 

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Eine Stunde vor Hochwasser verlassen wir mit einigen anderen Seglern den Hamburger Yachthafen mit Kurs auf Cuxhaven. Es ist sehr böig. (In den Böen waren es 25 Knoten.) Wir fahren unter Motor, um auf jeden Fall noch vor dem auflaufenden Wasser in Cuxhaven anzukommen.

Gegen 19:00 Uhr erreichen wir den Hafen - und vermasseln gleich das erste Anlegemanöver  auf unserem Törn. Der Wind drückt uns bei der Einfahrt in die Box Richtung Nachbarschiff. Damit nichts passiert, will ich die Fender höher hängen, aber da drückt uns der Strom quer und der Anker unseres Nachbarn droht in unserer Reeling hängen zu bleiben. Ich entscheide mich dafür, unser Boot von Anker wegzudrücken und der Fender, den ich gerade anbringen wollte, fällt ins Wasser. Leider gelingt es uns nicht, den Fender wieder aufzunehmen, aber wir haben Glück, ein anderer Segler kann den Fender von seinem Liegeplatz aus einfangen.

Wie schauen uns im Hafen nach einem anderen Liegeplatz um und haben Glück.

Am Abend wird mein Geburtstagsessen beim Portugiesen (Sagres) nachgeholt.

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Den Abend lassen wir im Cockpit ausklingen - wir sind endlich losgefahren...

Cuxhaven