25.07.18 Roompot Marina

Unser Bootsnachbar in Scheveningen hatte uns die Marina empfohlen, wenn wir nicht so eine lange Strecke unter Motor fahren wollen.

Der Wecker klingelt um 5:00 Uhr. 5:45 Uhr legen wir ab, holen uns die Freigabe, den Hafenteil zu verlassen über Funk ein und fahren unter Motor bei glatten Wasser Richtung Süden. Es gab viel zu sehen: springende Fische, strampelnde Krebse, Tümmler und Seehunde. Einer war sehr neugierig.

 

 Wie erreichen die Roompot-Schleuse, machen kurz am Warteschlengel fest und können dann in die Schleuse. Dort treffen wir wieder auf unseren Nachbarn aus Scheveningen - die Welt ist klein.

Wir fahren Richtung Hafen und hoffen, dass die Zufahrt tatsächlich tief genug ist. Auf unserer Karte steht 1,80 m - das wäre für uns zu wenig. Es reicht und wir können am Anmeldeschlengel festmachen. Dort gibt es einen Hinweis auf ein Telefon zum Hafenmeister. Ich finde es, habe aber leider kein Fotoapparat dabei, denn dieser Apparat ist ein Museumsstück. Aber mit diesem Oldtimer erreiche ich den Hafenmeister, der uns einen Liegeplatz in einer der hinteren Ecken des Hafens anweist.

Festmachen können wir Gott sei Dank mit der Hilfe des Liegplatznachbarn. Es strömt uns nämlich heftig vom Schlengel weg.

Es ist sehr warm und kein Wind geht und einige baden in diesem Hafenteil. Das mache ich jetzt auch. Mein erstes Bad in dieser Saison. Ich hatte mir das Wasser zwar wärmer vorgestellt, aber es ist super. Zum Abduschen benutze ich den Schlauch auf dem Steg. Hier ist das Wasser wärmer.