26.07.18 Zeebrügge

Um 5:00 Uhr legen wir in der Roompot Marina ab und sind um 6:00 Uhr an der Schleuse. Es ist so gut wie kein Wind und auch morgens schon sehr warm. Als später etwas Wind aufkommt setzen wir Segel, kommen aber nur langsam voran. Deshalb reicht es nur für Zeebrügge, denn sonst haben wir die Tide gegenan.

Um 12:00 Uhr legen wir an, es ist wohl der gleiche Liegeplatz wie vor 4 Jahren.

Der Liegeplatz ist in der Nähe von Hafenmeister, Sanitäranlagen und Waschmaschine. Ich beschließe einen Waschtag einzulegen (nicht nur für die Wäsche).

Bei Klaus gibt es einen Fenderwaschtag. Die Fender haben auf der Tour, insbesondere in den Schleusen, sehr gelitten. Mit Bürste, Kraft und Scheuermilch werden sie wieder einigermaßen ansehnlich.

Leider müssen wir unsere Vorräte an frischen Lebensmitteln unbedingt auffüllen. Also machen wir uns in brütender Hitze auf den Weg zu einem Supermarkt, den mir die Hafenmeisterin erklärt hatte. "That is a Spor" hatte sie gesagt. Es entpuppte sich als kleiner Sparladen. Es gab nicht mal mehr frisches Brot.

Die Gegend um den Hafen herum hat bestimmt schon mal bessere Zeiten gehabt. Viele Wohnungen und Geschäfte stehen zum Verkauf. Es ist etwas trostlos.