27.06.2014

Kurz nach 6:00 Uhr mache ich mich wieder auf zur Security am Hafeneingang. Diesmal sitzt dort jemand mit Englischkenntnissen und ich checke aus. Während ich an dem kleinen Häuschen stehe, mauzt es jämmerlich. Ich unterhalte mich mit der Katze, die ich nicht sehe. Auf dem Weg zurück zum Boot sehe ich sie, nachdem ich fast über sie gestolpert bin. Sie verfolgt mich mauzend bis zum Boot und – nach einigem Überlegen, springt sie sogar an Bord. Ich hätte die kleine schwarze Katze am liebsten mitgenommen, aber Klaus tut das einzig richtige und jagt sie von Bord.

Wir legen ab und das Ziel ist Porto. Leider entwickeln sich Wind und Wellen nicht so, wie wir es uns erhofft haben und die Entfernung beträgt mehr als 90 sm.

Unterwegs werden Hafenhandbücher gewälzt und das Wetter noch einmal abgefragt, dann wird Figueira da Foz als neues Ziel ausgegeben, das wir gegen 13:00 erreichen. Wir machen am Wartepier fest und warten 1,5 Stunden darauf, dass das Office wieder öffnet. Es strömt ziemlich stark und das Anlegemanöver muss wiederholt werden. Neben uns liegen noch vier weitere deutsche Boote, die allerdings in Richtung Mittelmeer unterwegs sind.

Ich suche einen Bankautomat und einen Supermarkt und lerne den Ort kennen. Der Strand jedenfalls ist riesig (lang und breit).