28.06.2014

Heute können wir ausschlafen, denn der Wetterbericht verheißt nichts Gutes. Zwischen zwei Schauern mache ich mich in Richtung Sanitärräume und Hafenmeister auf, immerhin ein Weg über Land von mehr als einem Kilometer, auf dem Wasserweg wären es ca. 100 Meter gewesen. Da der Hafenmeister die Liegegebühr erst zur Abreise haben will gehe ich frisch geduscht und mit einem 50-Euro-Schein in die Markthalle. Ein buntes Treiben an Obst-, Gemüse-, Blumen- und Fischständen. Leider habe ich keine Kamera dabei. Ich erstehe Sardinen für 1,80 Euro und bezahle mit meinem Schein. Der Händler ringt mit seiner Fassung und seine Frau holt Wechselgeld aus der privaten Geldbörse. Beladen mit Fisch, Kartoffeln, Zwiebeln und einer großen Melone mache ich mich auf den Weg zurück zum Boot.

Der Wind hat das Boot vom Auslegersteg weg gedrückt und mein Schlappseiltrick funktioniert hier auch nicht. Klaus muss für mich das Boot ein wenig heranziehen, damit ich an Bord kommen kann.

Nachmittags gehen wir am Strand spazieren.