Valencia for ever?

  • 06.06.2014

    06.06.2014

    Heute soll es weiter gehen, wenn das Wetter passt, die Nacht durch.

    Wir legen ab, um noch an der Tankstelle zu tanken und unsere Keycards abzugeben. Wir schaffen es bis auf wenige Meter bis zur Tankstelle, dann geht der Motor wieder aus. Der Tankwart nimmt unsere Leinen entgegen und ich versuche mal wieder den Motorservice zu erreichen.

    Man verspricht uns gegen 12:00 Uhr einen Mechaniker und wir verholen uns an die Wartepier. Leider bekommen wir kurz nach 12 Uhr die Info, dass es nicht mehr klappt und wir bis Montag, eher Dienstag warten müssen. Wir werden mit dem Schlauchboot wieder an den Liegeplatz gebracht und richten uns auf einige Hafentage ein.
  • 07.06.2014

    07.06.2014

    Wir genießen das Hafenleben und schlafen uns endlich einmal richtig aus. Der Hafenteil, in dem wir liegen ist sehr lebendig. Die meistens Boote sind bewohnt. An unserem Steg gibt es außer Spaniern noch Franzosen, Belgier, Italiener, Russen, Amerikaner und ein paar Stege weiter auch Holländer, Schweden, Polen ...

    Zwei Boote weiter sind 2 Gallier am Werk: Ein Einkaufswagen mit Bierdosen, eine riesengroße Werkzeugkiste und Tauchausrüstung stehen auf dem Steg, "Verleihnix" mit gestreifter Hose flirtet mit den Frauen der Nachbarboote. Wir können teilhaben am Anspringen eines stinkenden Motors zum Frühstück.

    Ja das Thema Essen: Der nächste Supermarkt ist 2 km entfernt. Aber ich wollte mich ja sowieso mehr bewegen ...
  • 08.06.2014

    08.06.2014

    Der Morgen zeigt sich eher trübe. Wir frühstücken trotzdem Draußen, als plötzlich die Rainbow Warrior an uns vorbeifährt.

    Der Tag wird mit Arbeit ausgefüllt. Ich arbeite einiges für das Büro auf und Klaus erneuert ein Solarpanel.>
  • 08.06.2014

    08.06.2014

    Als wir abends eine Runde am Hafen, vorbei an den schon etwas verfallenen Anlagen des 32. Americas Cup gehen, sehen wir die Menschenmassen in einer unendliche langen Schlange vor dem Greenpeace-Schiff auf eine Besichtigung warten.
  • 09.06.2014

    09.06.2014

    Gegen Abend bekommen wir von der Motorenwerkstatt die Info, das am nächsten Tag um 9:00 Uhr ein Kollege von Ruben an Bord kommt. Hoffentlich klappt das wirklich... Ich folge einer Empfehlung eines Deutschen und laufe mit meiner Klappkarre zum Consum (auch 2 km entfernt) um Wasser und andere wichtige Dinge einzukaufen. Der Tag vergeht mit kleinen Arbeiten an Bord. (So ein Boot ist ein riesiges Bastelangebot.) Abends gehe ich mit Klaus noch einmal zum Supermarkt. Wir erstehen auch in einem Elektroladen den Stecker für Klaus Funkgerät. Gleich nach der Ankunft an Bord beginnt er mit den Lötarbeiten.
  • 10.06.2014

    10.06.2014

    Um 9:10 kommen tatsächlich zwei Mechaniker. Nach eingehender Beratung wir beschlossen, den Dieselfilter zu wechseln. Um 10:00 Uhr entschwinden beide, um die Filtereinheit in der Werkstatt zu reinigen. Sie wollen gegen 12:00 Uhr wieder kommen. Wir nutzen die Zeit. Ich gehe Duschen. Als ich wie immer über das "Schlappseil" (Vorleine) balanciere, um auf den Steg zu kommen, ertönt es gegenüber bei der Amerikanerin: Oh my Good, I had never seen that!! Die Amerikaner waren gerade vorher gekommen und hatten mit dem Beiboot in den Davids mit dem Heck zum Steg festgemacht. Sie gehen von Bord, indem sie das Beiboot auf Steghöhe absenken und über das Beiboot an Land gehen- das hatte ich vorher auch noch nie gesehen ... So, der Motor läuft wieder - hoffentlich für länger ...