Januar 2026
Das Jahr begann mit einer Silvesterparty im Hafen. Die Initiatoren haben alles richtig gemacht - sogar Wind und Regen starteten erst nach Ende der Party.
Aber schon nachts geht es los: Erst kommt der Wind und dann der Regen. Die ersten Tage des neuen Jahres sind ziemlich ungemütlich.
Zwischen den Regenschauern gehe ich immer wieder mit der Kamera los. Der Strand ist gesperrt und ich beobachte Möwen. Warten die auf fliegende Fische, die aus der Welle in den Schnabel fliegen?? Eine junge Möwe fängt sich einen Korken...
Am 6. Januar ist in Spanien Feiertag. Wir laufen nach Los LLanos zum Einkaufen. Der Supermarkt ist brechend voll und viele Lebensmittel schon ausverkauft. Auf unserer Tour bleibt es trocken, auch wenn wir immer wieder Regenbogen sehen.
Am 6. Januar ist in Spanien Feiertag. Wir laufen nach Los LLanos zum Einkaufen. Der Supermarkt ist brechend voll und viele Lebensmittel schon ausverkauft. Auf unserer Tour bleibt es trocken, auch wenn wir immer wieder Regenbogen sehen.
Wir benötigen ein neues Vorstag, da wir wegen eines Knicks im Profil der Rollanlage kein Vorsegel setzen können. Glücklicherweise haben wir noch ein 2. Vorstag, an dem wir allerdings nur unsere Sturmfock setzen können. Ein Rigger auf La Gomera bietet uns Hilfe an.
Nachdem sich das Wetter etwas beruhigt hat, legen wir Richtung La Gomera ab.
Zu Beginn fahren wir unter Motor in Lee von La Palma. Kurz vor der Südspitze der Insel gibt es dann Wind. Wir sind mit der Sturmfock und dem 2. Reff im Groß erstaunlich schnell.
Kurz hinter La Palma gibt es dann einige Grindwale, die an uns vorbei ziehen.
Die letzten Tage hatte wir Welle und den Rest erleben wir jetzt als "Kopfsteinpflaster" zwischen den Inseln - puhh - mein Training gegen Seekrankheit hat noch Luft nach oben ...
Oh wie schön, einige kleine Delfine haben Ariadne als Spielkamerad entdeckt.

Mit dem letzten Tageslicht erreichen wir unseren Ankerplatz in Valle Gran Rey.
Die Nacht ist sehr unruhig. Ungefähr jede Stunde schrillt der Ankeralarm - mal ist es ein Kollisionsalarm, mal heißt es, der Anker sei auf der Drift.
In der Dunkelheit ist eine Ankerpeilung vor schwarzen Felsen nicht so einfach, wir sind aber der Meinung, dass der Anker hält.

Die Sonne geht auf, der Benchi Express und Fischer verlassen den Hafen. Wir überlegen, wie lange der gestrandete Segler wohl schon hoch und trocken liegt.




Wir fahren nach San Sebastian wieder in Lee der Insel und unter Motor, alles sehr enspannt.

Fiestas Patronales San Sebastián
Schon morgens hören wir Musik am Hafen. Gruppen von Menschen in traditioneller Kleidung und Musikinstrumenten strömen in die Stadt. Es wird gesungen und getanzt.

Meine Frage, ob ich fotografieren darf, wird mit einem Lächeln im Gesicht mit "ja" beantwortet.


Im Festzelt auf der Plaza wird Musik gemacht und getanzt. Die Fiesta ist laut und lebendig - trotz Wind und Regen. Nachts wache ich immer wieder von der Musik auf. Nach 3 Uhr in der Nacht ist es dann ruhig.








